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Das Schweizerhaus in Falkenhagen

Willkommen im Gasthaus Schweizerhaus

Baronin Wilhelmine von Eckardstein, geboren von Finkenstein, die damalige Gutsbesitzerin von Falkenhagen beauftragte den Frankfurter Regierungs- und Baustadrat, Architekt und preußischer Baubeamter, Emil Karl Alexander Flaminius (1807-1893) zur Errichtung des Schweizerhauses. Hier hatte die Baronin einen wachsamen Blick auf die Umgestaltung bzw. Neubau des Falkenhagener Schlosses im Tudorstil. Flaminius war u. a. zwischen 1832 und 1836 an der Entstehung des Gebäudes für die Berliner Bauakademie nach Plänen Schinkels beteiligt. Der Name des Schweizerhauses bezieht sich nur auf die Fassadengestaltung des Wohnhauses. Es wurde mit seinem umlaufendem Vorbau und den Verzierungen der Holzverkleidung eines Schweizer Bauernhauses nachempfunden. Angrenzende Gebäude, wie der Stall und Scheune wurden dem Baustil des Wohnhauses angepasst und im Fachwerkstil errichtet.

Die Baukosten betrugen 10.000 Taler (1 Taler entsprach vor 100 Jahren 3 Mark). Für 1 Taler erhielt man gegen Ende des 18. Jahrhunderts 12 kg Brot, 6 kg Fleisch, 2 Flaschen Champagner, 1 kg Tabak oder 250 g Tee. Für ein Hemd, ein Paar Schuhe oder drei Paar Wollsocken bezahlte man ebenfalls einen Taler. Für zwei möblierte Zimmer plus Nahrungsmittel und Mietkosten zahlte man 100 - 120 Taler jährlich.

Das denkmalgeschützte Schweizerhaus diente früher bis zum 2. Weltkrieg Angestellten des Gutes und den Forstarbeiter als Wohnunterkunft. Stabseinheiten der Division Kurmark bezogen im Januar 1945 das Schweizerhaus und es wurde ein Divisionsheim. Kurzzeitig nutzten russisch-polnische Besatzungsgruppen nach dem Krieg das Haus als Lazarett. Für viele Heimatvertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten wurde das Schweizerhaus eine Zwischenstation ihrer Flucht. Bis 1990 übernahm die Kreisstadt Seelow als Träger die Verantwortung für das Haus. Zeitweise wurde das Schweizerhaus als Kinderferienlager genutzt.

Anschließend befand sich das Haus in den Jahren nach 1990 in der Trägerschaft des Gemeinnützigen Vereins e. V. Lietzen. Letzten Endes wurde Anfang des Jahres 2011 das Schweizerhaus an den heutigen Besitzer Elko Wendorff verkauft.

Wir bieten unseren Gästen, was uns am wichtigsten ist:

Gastfreundlichkeit, Behaglichkeit und persönliche Betreuung

Gemütliche und mit viel Liebe zum Detail ausgestattete Zimmer im denkmalgeschützten Schweizerhaus halten wir für Sie bereit.

- 3 Einzelzimmer
- 10 Zweibettzimmer
- 2 Dreibettzimmer
- 2 Bungalow


Alle Zimmer mit DU/WC, Telefon und TV

  • Restaurant mit Seeterrasse
  • Seminarraum
  • Überdachten Grillplatz
  • Kinderspielplatz
  • Fahrradverleih für Hausgäste

Badelustige und Angelfreunde kommen an den zahlreichen Seen voll auf ihre Kosten. Die Badestelle am Schwarzen See ist sehr beliebt, auch Fahrräder können für Ausflüge in die reizvolle Landschaft ausgeliehen werden. Aber wer möchte, kann auch eine gemütliche Kremserfahrt unternehmen.


Ausreichende Parkplätze auf dem hauseigenen Parkplatz stehen für zwei- drei- und vierrädrige Fahrzeuge bereit.

Und wenn Sie einen Tagungs- und Seminarraum für ein repräsentatives Business-Meeting benötigen, haben Sie mit dem Schweizerhaus die richtige Wahl getroffen.

Neben einer komfortablen Unterbringung Ihrer Besucher liefern wir durch die flexible, moderne Ausstattung die besten Voraussetzungen, um Ihre Veranstaltungen zu einem vollen Erfolg zu machen.

Oder planen Sie eine Familien- oder Firmenfeier oder einen anderen festlichen Event?

In unserem großen Restaurant mit Blick direkt auf den Schwarzen See finden bis zu 60 Personen Platz und die technische Ausstattung ist auf Feierlichkeiten jeglicher Art ausgerichtet: von A wie Abiturfeier bis Z wie Zünftetreffen. Wir tun alles, damit Ihre Feier ein Erfolg wird!