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Zerstörung des Schloßes Falkenhagen

1923 wurde das Seengebiet Landschaftsschutzgebiet. 1938/39 war die Enteignung durch die Nationalsozialisten. 1939 kam es zum Abriss des Schlosses Falkenhagen. 1940/43 erfolgte der Bau eines unterirdischen Werks zur Herstellung von Chlortrifluorid (N-Stoff) und von 1943/45 einer Sarin-Großanlage. Die Fertigstellung war frühestens für Mai/Juni 1945 geplant. Im Februar 1945 wurde die komplette Chemiefabrik evakuiert. Im April wurde das Chemiewerk von sowjetischen Truppen kampflos übernommen.
1950 erfolgte der Neubau der Schule und 1954 die Gründung der LPG. Von 1958 bis 1964 erfolgte der Umbau des Bunkers Falkenhagen durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland zur ABC-sicheren Ernstfall-Einsatzkommandozentrale des Warschauer Pakts. Zwischen 1958 und 1962 war in Teilen der Wehrmachtsanlage Plasma-Forschung betrieben. 1962 kam es zur Gründung des Institutes für Werkstoffbearbeitung (Halbleitertechnik).

Dorfstraße Falkenhagen & Schweizerhaus